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Sonntag, 4. März 2018

Erinnerungen an Katie

Bald sind es fünf Monate, dass uns unser liebes altes Airedale Mädel Katie verlassen hat und sie fehlt uns sehr! 





Das letzte Foto vom Dreier-Rudel entstand genau vier Wochen, vor Katies Tod am 11. September 2017...


In diesem Video sind Fotos aus Katies Leben zu sehen...


Liebe Katie
wir vermissen dich... aber wir werden uns wiedersehen... bis dahin lass es dir gutgehen jenseits der Regenbogenbrücke und grüsse unsere Airedale Mädels Anja und Molly...

deine Familie mit den Airedale Mädels Shawna und Abby 

Samstag, 4. November 2017

Katies letzter Spaziergang am Bodensee

Am Montag, 9. Oktober, waren wir mit Katie beim Tierarzt.
Da es nicht allzu weit vom Bodensee entfernt ist, waren wir hinterher noch mit allen Airedalemädels an der Harder Bucht spazieren.

Es war Katies letzter Spaziergang am Bodensee...







Da Katie schon sehr schwach war und nicht mehr weit laufen konnte, haben wir sie im Anhänger transportiert.




Katie kennt das Anhängerfahren, denn als sie noch jünger war, haben wir unsere Sommerferien in Frankreich am Atlantik verbracht und dabei ist sie immer im Fahrradanhänger mitgefahren. Sie sass wie eine Prinzessin im Anhänger und ihr Anblick hat jedem der sie sah ein Lächeln ins Gesicht gezaubert!
Das obige Foto wurde am 9. Juli 2010 aufgenommen, als Katie sechs Jahre alt war.




Am Bodensee sass Katie im Hänger und ihre Nase bewegte sich unentwegt... sie nahm alle Gerüche wahr, denn auch ihre Augen haben sehr nachgelassen..








Katie liebte es schon immer aus dem Bodensee zu trinken... ein letztes Mal schlapperte sie gierig das klare Wasser...




Zwischendrin lief Katie noch eine kleine Strecke...







Es ist immer sehr schön an der Harder Bucht, aber bei diesem Spaziergang waren wir sehr traurig...

 

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Katie ging über die Regenbogenbrücke







Unser geliebtes Airedalemädel Katie ist am Mittwoch, 11. Oktober 2017, im Alter von 13,5 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen...
Nachdem sie in den letzten Tagen rasant abgebaut hat, mussten wir sie schweren Herzens gehen lassen. Der Tierarzt kam zu uns ins Haus und hat sie im Beisein ihrer Gefährtinnen, Shawna und Abby, von ihren Altersbeschwerden erlöst.













 

Liebe Katie
Du bist ein ganz besonderer Hund... wir werden dich vermissen und du wirst mit den vielen schönen Erinnerungen immer einen Platz in unserem Herzen haben!!!
Komm gut über die Regenbogenbrücke und grüsse mir im Regenbogenland unsere Anja und Molly, sowie Abbys zwei Schwestern.

Wir lieben dich... deine traurige Familie mit den Airedalemädels Shawna und Abby

Samstag, 27. Februar 2016

Molly von der Locher Mühle

Molly - unvergessenes Familienmitglied *07.01.1994 † 12.03.2004

Unser zweites liebes Airedalemädel Molly war Familienmitglied vom 19. März 1994 bis 12. März 2004.

20.03.1994 - zehn Wochen alter Welpe


08.09.1994 - im Alter von acht Monaten


14.08.2001 - im Alter von sieben Jahren


08.08.2002 - mit achteinhalb Jahren in den Ferien auf Rügen

13.07.2003 - im Alter von neuneinhalb Jahren


19.07.2003 - im Alter von neuneinhalb Jahren im Urlaub in der Bretagne




07.01.1994 - Unsere Tochter feiert mit Molly ihren 10. Geburtstag - letztes Foto von Molly

Molly war unsere zweite Airedale Hündin, die Nachfolgerin von Anja.
Nach Anjas Verschwinden haben wir zuerst überlegt einen Hund einer anderen Rasse zu nehmen, da wir Angst hatten, wieder einen Jagdhund zu bekommen. Jedoch hat uns die Tatsache, dass der AT kaum Haare verliert, weil er getrimmt/geschoren wird, dazu gebracht doch wieder einen AT ins Haus zu nehmen.

So holten wir uns am 19.03.1994 die zehn Wochen alte Molly ins Haus. Und wir hatten Glück, denn sie entwickelte keinen Jagdtrieb. Mein Mann sagte zwar immer über sie „Molly ist ein Jagdhund, immer auf der Jagd nach etwas zu fressen!“, denn wenn wir bei Spaziergängen an einem Bauernhof vorbeikamen und sie nicht rechtzeitig an die Leine nahmen, verschwand sie immer für einige Zeit. Sie umrundete dann den Bauernhof auf der Suche nach etwas essbaren… manchmal erwischte sie dabei z. B. Katzenfutter oder Milch, oder man musste sie von einem Mist- oder Komposthaufen abholen.

Molly war ein unglaublich gutmütiger, lieber Hund, was besonders unsere Tochter  ausnutzte, die 1995 geboren wurde. Als unsere Tochter geboren wurde, war unser Sohn bereits 4 Jahre alt und kam in den Kindergarten. So wurde Molly für unsere Tochter die liebste Spielkameradin. Dabei konnte ich mich hundertprozentig auf Molly verlassen. Niemals habe ich z. B. erlebt, dass sie unsere Kinder angeknurrt hat. Wenn es ihr zu viel wurde, ist sie einfach weggegangen und unsere Kinder wussten dann, dass sie sie nun in Ruhe lassen sollten.

Im Gegensatz zu Anja und später Katie oder Shawna war Molly nicht verschmust. Zu naher Körperkontakt war ihr irgendwie unangenehm. Meiner Meinung nach kam das daher, dass sie bei dem Züchter im Zwinger zur Welt gekommen ist und gleichzeitig noch ein weiterer Wurf AT betreut werden musste. Vielleicht hat sie im Welpenalter nicht so oft Körperkontakt mit Menschen erlebt. Daher hat es sich bei ihr so ergeben, dass sie als einziger unserer Hunde nicht aufs Sofa gegangen ist.

Molly starb im Alter von 10 Jahren an einem Lymphknotenkrebs und wird uns immer in guter Erinnerung bleiben. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit ihr und allen meinen Hunden eines Tages jenseits der Regenbogenbrücke!

Anja - ein kurzes Hundeleben


Anja unser liebes erstes Airedalemädel - *02.10.1989 † 13.11.1993


Dies ist die traurige Geschichte von Anja, unserer ersten Airedale Terrier Hündin, die im Alter von nur vier Jahren entlaufen ist und höchstwahrscheinlich erschossen wurde.
Anja war Familienmitglied vom 2. Dezember 1989 bis 13. November 1993

Anja kam als Welpe im Alter von 8 Wochen zu uns...



Leider gab es zur Anjas Zeit noch keine Digitalfotografie... die nachfolgenden Fotos sind eingescannt und von schlechter Qualität...



Anja war sozusagen unser erstes Kind... als unser Sohn  geboren wurde, war Anja eineinhalb Jahre alt.












Anja war sozusagen unser erstes Kind und wir liebten sie sehr. Wir bekamen sie eineinhalb Jahre bevor unser Sohn geboren wurde. Leider entwickelte sie einen sehr starken Jagdtrieb, den wir nicht unter Kontrolle hatten. Aber trotz Hundeerziehungskurse wurde dieser Jagdtrieb immer stärker. Wir hätten sie eigentlich nie mehr von der Leine lassen sollen...

Am 13. November 1993 unternahmen wir einen Spaziergang  rund um einen kleinen See. Fast den ganzen Weg musste Anja an der Leine laufen. Erst gegen Ende des Spazierweges dachte ich, dass der arme Hund nochmal rennen dürfen sollte. Wir befanden uns am rechten Ufer des Weihers, wo es hohe Felswände gibt, so dass ich dachte, dass sie in diesem Gebiet nicht weit wegrennen könnte. Es war ca. 15 Uhr als wir sie von der Leine liessen und sie im Wald bei den Felswänden verschwand. Danach haben wir unseren Hund nie wieder gesehen!

Alles rufen nützte nichts… und nach einer halben Stunde hörten wir zwei Schüsse! Die Schüsse kamen aus dem Gebiet oberhalb der Felsen. Ca. 300 m weiter vorne werden die Felsen nämlich immer niedriger und in diesem Gebiet konnte Anja in den höher gelegenen Wald gelangen. Sie war einer Fährte gefolgt und dann hat sie entweder ein Jäger oder sonst eine Person erschossen.

Bis heute haben wir darüber eigentlich keine Gewissheit. Denn ihr Kadaver wurde niemals gefunden. Ich war total verzweifelt und habe eine wochenlange grosse Suchaktion gestartet. Habe zu Fuss zusammen mit einer Kollegin und ihrem Schäferhund das ganze Gebiet abgesucht. Habe im Umkreis von mehreren Kilometern Plakate mit ihrem Foto angebracht. Ausserdem habe ich bei allen Häusern und Bauernhöfen in der Umgebung nachgefragt. Schliesslich habe ich Zeitungsannoncen in sechs verschiedenen Tageszeitungen geschaltet (einschliesslich des „Blick“) in denen ich auch darauf hinwies, dass man mir anonym den Verbleib oder das Schicksal meines Hundes mitteilen könnte…. alles vergebens!!

Auch den Jägerobmann habe ich mehrere Male angerufen und ihm regelrecht vorgeheult, das ich wissen muss, was aus meinem Hund geworden ist. Beim dritten Anruf hat dieser Mann mir gesagt, dass es Jäger gäbe, die in solch einem Fall den Kadaver verschwinden liessen, damit sie keine Scherereien bekommen würden.

Zu dieser Zeit wäre es auch ohne, dass die Hunde gechipt waren, einfach gewesen, den Besitzer des Hundes zu ermitteln. Denn Anja trug eine Hundemarke der Gemeinde Eichberg mit einer Nummer. Ein Anruf bei der Gemeinde hätte genügt, um unsere Adresse ausfindig zu machen!
Erwähnenswert ist noch, dass wir niemals eine Verwarnung von der Jägerschaft, oder auch nur einen Anruf bekamen, in dem man uns mitteilte, dass unser Hund erschossen werden würde, wenn man ihn das nächste Mal jagen sehen würde!!!

Wie man auf den Fotos sehen kann, war Anja eine sehr gutmütige Hündin. Zuhause war sie auch sehr anhänglich und verschmust. Wir hatten vollstes Vertrauen zu ihr in Bezug auf unseren Sohn. Aber ihr Jagdtrieb war teuflisch. Wenn sie unterwegs eine Fährte in der Nase hatte, war sie absolut nicht mehr ansprechbar. Man hätte ihr den schönsten Knochen unter die Nase halten können, der hätte sie nicht interessiert. Sie war dann nur noch aufs jagen aus!

Und wegen dieses Jagdtriebs wurde sie schliesslich getötet!

Anja werde ich niemals vergessen und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit ihr, eines Tages jenseits der Regenbogenbrücke!